Das Gasfeld Neptun Deep im Schwarzen Meer könnte die Situation verändern, obwohl die Förderstrategie noch nicht endgültig feststeht: Sollte die Produktion 2027 tatsächlich anlaufen, muss das geförderte Gas sofort gespeichert und verkauft werden. Daher ist ein klarer Zukunftsplan unerlässlich. 2018 erklärte der damalige Ministerpräsident Viktor Orbán in Budapest, Ungarn werde die Hälfte seines Gasbedarfs aus Rumänien importieren. Sein Stellvertreter, der Chef des staatlichen Gaskonzerns, Kristof Terhes, spottete daraufhin: „Ihr habt keine Petrochemie, Rumänien kann dieses ganze Gas gar nicht verbrauchen. Was macht ihr damit, ein großes Feuer?“ Tatsächlich verbraucht Rumänien jährlich rund 10 Milliarden Kubikmeter Gas, und Berechnungen zufolge werden aus Neptun Deep insgesamt 100 Milliarden Kubikmeter Erdgas gefördert. Bislang haben neben Ungarn auch Deutschland und Österreich Interesse bekundet."
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